1.1. Wofür soll der Hund sein?

Hunde trifft man in allen Bereichen und Situationen des täglichen Lebens an.

Wenn ich beispielsweise eine ältere Dame mit ihrem Zwergpudel oder Dackel sehe, dann denke ich, dass dieser Hund bestimmt ihr Gesellschafter oder besser, ihr Begleiter ist.

Dann läuft hier in meinem Ort ein Mann rum, der beim Joggen von seinem größeren Hund begleitet wird. Ist der Hund ein Husky, dann denke ich, der Mann hatte bestimmt Pech, nicht in der Tundra geboren worden zu sein. Ist der Hund ein Labby, könnte es sein, das Papa den Familienhund auspowert oder sich eine Auszeit nimmt, er muss ja den Hund ausführen. Oder der Hund zwingt den Mann einfach zum Laufen. Seine Frau wird es freuen.

Beim Polizeihund ist es einfacher. Früher war er dazu da, Menschen zu suchen. Den flüchtenden Straftäter hielt er auf, bis der Schutzmann da war und den Delinquenten arrestieren konnte. Ansonsten schritt der Polizeihund bei der Inspektion des Abschnitts würdevoll neben dem Beamten her, imposant dessen Autorität unterstreichend. Heute suchen viele Hunde der Jagd- und Gebrauchshunderassen verschiedenste Substanzen und Menschen.

Offensichtlich ist es tatsächlich so, dass ein Hund eine hervorragende Ergänzung des Lebensumfelds oder der Lebenssituation sein muss, so dass immer wieder die Wahl auf ihn als Hilfe, Freund, Buddy, Begleiter und Babysitter fällt.

Der Hund kann bei der Arbeit helfen. Die Interaktion und Arbeit mit ihm kann viel gewinnbringender sein als mit den immer alles besser wissenden Mitmenschen und Kollegen. Er meckert nicht, kann einen gut leiden, auch wenn man nicht perfekt ist. Von einem äußerst attraktiven Äußeren lässt er sich auch nicht beeindrucken. Der Hund kann sich zu 100 % meinem Leben anpassen und fühlt sich dabei wohl. Das kann er damit besser als die meisten Menschen.

Der Umgang mit einem Hund, der gemeinsame Spaziergang kann Meditation sein und man kann hier „Focus haben“ lernen.

Der Hund kann einem dabei helfen, sich Probleme vom Leib zu halten. Er führt mich raus an die frische Luft und hält einen somit gesund oder er hält Menschen mit unlauteren Absichten von einem fern.

Bin ich allein, leistet er Gesellschaft. Die Kinder haben einen Spielkameraden, der gern das macht, was sie wollen und nicht belehrt, wie die Eltern. Er beruhigt wegen notwendiger Regeln das Familienleben.

Streichelt man sein Fell, sinken Blutdruck und Muskeltonus. Manchmal lächelt man sogar, heimlich so für sich. Schläft der Hund, wird man ganz leise und schleicht auf Zehenspitzen durch das Haus.

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